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14.08.2026

Wasserknappheit: So können Salons massiv Wasser sparen

Wassersparende Brausen, kleinere Handtücher oder sogar eine saloneigene Abwasseraufbereitung: Friseursalons können ihren Wasserverbrauch an vielen Stellen reduzieren. Manche Maßnahmen lassen sich sofort umsetzen, andere brauchen Planung und Investitionen.

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Was hierzulande noch nach Zukunftsszenario klingt, ist andernorts längst Realität. In Regionen mit akuter Wasserknappheit müssen auch Friseursalons ihren Verbrauch deutlich einschränken. Umso sinnvoller ist es, schon heute darüber nachzudenken, wo im Salon Wasser eingespart werden kann – kurzfristig, mittelfristig und langfristig.

Kurzfristig: Wasserverbrauch am Waschbecken senken

Das größte Einsparpotenzial liegt dort, wo im Salon besonders viel Wasser fließt: am Waschplatz. Moderne Waschbrausen reduzieren den Wasserdurchfluss, ohne dass beim Ausspülen von Shampoo oder Farbe auf ausreichend Druck verzichtet werden muss. 

Hier gibt es bereits eine große Auswahl an Angeboten.

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Mittelfristig: Bei Handtüchern umdenken

Wer täglich viele KundInnen bedient, kennt die Wäscheberge am Feierabend. Handtücher verbrauchen nicht nur Wasser, sondern auch Energie fürs Waschen und Trocknen. Einige Salons setzen deshalb bereits auf Alternativen.

  1. KundInnen bringen ihr eigenes Handtuch mit

Was in Fitnessstudios oder bei anderen Dienstleistungen längst üblich ist, funktioniert auch im Friseursalon. KundInnen bringen ihr eigenes Handtuch mit und nehmen es anschließend wieder mit nach Hause.

Dass dieses Modell funktionieren kann, zeigt unter anderem Friseurunternehmer Thomas Venus.

  1. Einweghandtücher einsetzen

Auch Einweghandtücher können eine Alternative sein, insbesondere, wenn Wasserverbrauch und Waschaufwand reduziert werden sollen. Ihre Umweltbilanz hängt allerdings stark von Material, Herstellung und Entsorgung ab. Und, man kann sie auch einfach nur als saisonale Alternative auf Lager halten.

  1. Kleinere Handtücher verwenden

Nicht immer braucht es das klassische große Friseurhandtuch. Kleinere Formate reichen für viele Anwendungen am Kopf vollkommen aus und benötigen weniger Platz in der Waschmaschine. Dadurch passen mehr Handtücher in einen Waschgang und die Zahl der Waschgänge lässt sich reduzieren.

Statt beispielsweise 100 × 50 Zentimeter können je nach Einsatz auch Handtücher mit 100 × 30 Zentimetern ausreichend sein. Die österreichische Friseurkette KLIPP setzt bereits seit Jahren auf kleinere Handtuchformate.

Langfristig: Abwasser direkt im Salon aufbereiten

Deutlich aufwendiger, aber besonders spannend ist die Wiederaufbereitung von Friseurabwasser. Dafür braucht es Planung, Platz und entsprechende Investitionen.

Was zunächst futuristisch klingt, ist technisch bereits möglich: Es wurde eine spezielle Anlage entwickelt, die Abwasser aus Friseursalons aufbereiten und damit Wasser wieder nutzbar machen kann.

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