Gerade in Corona-Zeiten ist das Einhalten von Terminen essenziell, damit der Zeitplan nicht durcheinander gerät. Aber auch abseits von Covid-19 ist es wichtig, dass KundInnen zu Terminen pünktlich erscheinen. Welche Methoden gibt es nun, um No-Show Management zu betreiben? Unsere Vorschläge:
Ausfallgebühr
Halten KundInnen ihren Termin nicht ein, empfehlen wir eine Ausfallgebühr, die bei Entfall in Rechnung getellt wird. Wie kann dies in der Praxis umgesetzt werden? Der Berliner Friseur Vokuhila legt zum Beispiel in seinen AGBs fest, dass eine Ausfallgebühr in der Höhe von 80% der geplanten Leistungen in Rechnung gestellt wird. Wichtig ist hier bei der Terminvereinbarung Name, Telefonnummer und ggf. E-Mail Adresse zu erfragen.
Online-Buchungssysteme weisen sich hier als großer Vorteil, da sie zum einen Zeit sparen und auch gleich eine Ausfallgebühr bei einer hinterlegten Kreditkarte eingehoben werden kann.
Ist die Adresse der KundInnen bekannt, ist eine weitere Möglichkeit, die Ausfallgebühr postalisch auszustellen.
Anzahlung
Damit KundInnen die vereinbarten Termine ernst nehmen und auf keinen Fall vergessen, dient eine geleistete Anzahlung als Gedächtnisstütze. Online-Systeme eignen sich hierfür, aber auch bei persönlichen Terminvereinbarungen kann direkt eine Anzahlung getätigt werden. Der Wiener Salon Ginger Lemon macht es vor, und schließt Buchungen nur mit einer Anzahlung ab. Der Betrag wird am Ende des Termins auf der Gesamtrechnung wieder gut geschrieben.